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Knochenzement Reaktion (BCIS)
Quelle: 2019_3_124-133_Knochenzementreaktion Pathophysiologie, Diagnostik und Behandlungsoptionen Allgemeines häufigste Ursache intraoperativer Mortalität in der Endoprothetik Symptome Hypoxie arterielle Hypotonie pulmonal-arterielle Hypertonie (Fett und Ze...
Horner-Syndrom
Symptomkomplex aus Miosis Ptosis Enophthalmus (genauer Pseudoenophthalmus) der verschiedene Ursachen haben kann.
Anaphylaxie
Pathophysiologie schwerwiegende, meist schnell einsetzende und potenziell lebensbedrohlicher Hypersensibilitätsreaktion IgE vermittelte Reakation Freisetzung von Histamin und Tryptase Komplemenaktivierung Kofaktoren (Asthma, Mastozytose, Sport etc.) können...
Atemwegssicherung
Prädiktoren für eine erwartet schwierige Videolaryngoskopie pathologische Halsanatomie (z. B. Radiatio, kurzer/breiter Hals) Mundöffnung < 2 cm Upper-Lip-Bite-Test Grad III (limitierte mandibuläre Protrusion) Cormack-Lehane-Klassifikation ≥ 3 unter indirekter...
Verteilungsvolumen
Das Verteilungsvolumen beschreibt einen virtuellen Raum und umfasst dasjenige Volumen, das sich ergibt, wenn die applizierte Dosis eines Arzneistoffes auf die im Plasma gemessene Konzentration bezogen wird. $$ Verteilungsvolumen=\frac{Dosis}{Plasmakonzentratio...
Halbwertszeiten
Die Halbwertszeit eines Pharmakons ist jene Zeit, in der die Plasmakonzentration auf die Hälfte des Ausgangwerts absinkt. $$ Halbwertszeit=\frac{ln2\cdot Verteilungsvolumen}{Clearance} $$ oder $$ Halbwertszeit=\frac{0,693\cdot Verteilungsvolumen}{Clearance} $$...
Dosierungen
Initialdosis $$ Initialdosis = Plasmakonzentration\ \cdot Verteilungsvolumen $$ Erhaltungsdosis $$ \frac{Erhaltungsdosis}{Zeit}= Plasmakonzentration\ \cdot Clearance $$
Clearance
Die Clearance eines Arzneistoffs beschreibt jenes Plasmavolumen, welches pro Zeiteinheit durch Biotransformation bzw. Elimination von einer Substanz befreit wird. $$ Clearance=\frac{Dosis}{AUC} $$
Bioverfügbarkeit
Die Bioverfügbarkeit eines Arzneistoff beschreibt den Anteil einer verabreichten Dosis, der in den systemischen Kreislauf gelangt. Die orale Bioverfügbarkeit wird als Verhältnis der Flächen unter den Plasmaspiegelzeitverläufen (»area under the curve«, AUC) na...
Biotransformation
Cytochrom P450 Induktoren Steigern die Enzymsynthese z.B. Rifampicin, Johanniskraut, Phenytoin Führt zu schnellerer Biotransformation Inhibitoren Verringern die Enzymsynthese z.B. Verapamil Behindert den Abbau anderer Pharmaka
wichtige Wechselwirkungen
Granisetron und Paracetamol [!warning] Interaktion Hemmt die Wirkung von Paracetamol via pharmakodynamischer Interaktion^1
Sugammadex
#Medikamente #perioperativ #Muskelrelaxantien Wirkung: zyklisches Oligosaccharid mit hydrophiler Außenfläche und hydrophobem Innenraum bildet Einschlussverbindungen mit organischen apolaren Molekülen schließt weitgehend spezifisch Rocuronium und Vecuronium ...
Sufentanil
Wirkung: 1000-fache analgetische Potenz im Vergleich zu Morphin analgetische Wirkung durch Agonismus am µ-Rezeptor Sedierung durch Agonismus am k-Rezeptor Pharmakokinetik: Wirkbeginn nach 2-3 Minuten Wirkmaximum nach 7 Minuten Wirkdauer etwa 30 Minuten ...
Remifentanil
Wirkung: Agonist am µ-Rezeptor 150-fache analgetische Potenz im Vergleich zu Morphin Pharmakokinetik: Anschlagszeit 1 - 1,5 Minuten Wirkdauer 5-10 Minuten anhaltend kurze kontextsensitive HWZ ( 4 Minuten) aufgrund hoher Clearance (wird durch unspez. Ester...
Propofol
#Medikamente #Hypnotika #flashcards {Propofol} Wie sieht die Strukturformel von Propofol aus? {{c4:: 2,6-diisopropyl-phenol::chemische Bezeichnung}} Pharmakokinetik: {{c1:: 98 % Proteinbindung, Vd= 4 l/kg, Verteilungshwz: 1-2 min, Kontexthwz: 40 min ::Distrib...
Physostigmin
[!info] in Kürze ZAS: 0,03 mg/kg/KG i.v. langsam, Wiederholung frühestens nach 20 min Dosierung anticholinerges Syndrom: 0,03 - 0,04 mg/kg/KG i.v., Wirkeintritt nach ca. 3 -15 min, nach ca. 20 min frühestens erneuter Bolus [!warning] CAVE Physostigmin i...
Neostigmin
Wirkung: indirekt parasympatomimetisch (Hemmung der Colinesterase) nicht liquorgängig -> keine ZNS-Wirkung! Dosierung: 20-70 µg/kg, Wirkungsplateau bei 70 µg/kg Beginn mit 20 µg/kg (bei 70 kg 1,5 mg), Dosissteigerung b. Bed. Kinetik: Wirkeintritt 7-11 Mi...
Naloxon
Wirkung: Antagonist an allen Opioid-Rezeptoren (höchste Affinität am µ-Rezeptor) geringe orale BV aufgrund hohen First-Pass-Mechanismus Aufhebung aller rezeptorvermittelten Effekte (außer Buprenorphin) UAW: akutes Entzugssyndrom überschießende Reaktionen ...